Solidaritätspreis für Herberge Roma

2016-05-18 16:07 von Pfarrer

Unter den 10 Ausgezeichneten von der Linzer Kirchenzeitung erhielten am Mittwoch, 17. 5. 2016 im Landhaus der OÖ. Landesregierung die Pfarrcaritas Maria Puchheim und der Arbeitskreis Bettler Vöcklabruck den Solidaritätspreis 2016.

Verliehen wurde der Solidaritätspreis von Diözesanbischof Dr. Manfred Scheuer, Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Soziallandesrat Ing. Reinhold Entholzer.

Betteln ist ihre Arbeit-LKZ-Mai 16

Wir gratulieren zu der Auszeichnung und freuen uns, dass Diözese und Land ein klares Zeichen für Menschenrechte (Betteln ist ein Menschenrecht) gesetzt hat.

Einen Ausschnitt aus der Homepage der Diözese Linz finden sie unter dem Link:
 https://www.dioezese-linz.at/news/2016/05/18/solidaritaetspreis-verleihung-2016

Eine Fotoserie von der Preisverleihung finden sie unter dem Link:
 http://www.kirchenzeitung.at/fotos/soli-preis/soli-preis-16/

 

 

 

Alles Verräter – nur wir nicht?

2016-05-15 05:07 von Pfarrer

Alles Verräter – nur wir nicht?

Nein, es überrascht mich nicht mehr wirklich – zu lange schon gibt es einschlägige Erfahrungen mit den politischen Polterern, sei es in Österreich, in Deutschland – und immer öfter auch in der EU. Die Strategie, die dabei verfolgt wird, ist klar zu erkennen: die „Verkehrung ins Gegenteil“. Dabei verdrehen, reduzieren oder vereinfachen bestimmte Politiker und Politikerinnen die Wirklichkeit in ihrer Vielschichtigkeit. Sie schlagen mit Schlag-Wörtern um sich: Hauptsache man ist laut, man stellt sich selbst ins gute Licht und zieht über andere her, zieht den anderen eine über oder durch den Kakao, mit rechthaberischem Gehabe und johlendem Applaus. Besonders gut gedeiht übrigens die Aus-Saat des Verdachts. Alles wohl nach dem Motto: Nur wir wissen, wie es geht! Und: Außerhalb unserer Partei kein Heil! Ob das, was hier so pubertär-lautstark von sich gegeben wird, jedoch wahr oder falsch ist, scheint für die politischen „Macher“ keine allzu große Rolle zu spielen.
Eine solche „Verkehrung“ ist vor Kurzem wieder „inszeniert“ worden: nämlich beim Verrats-Vorwurf (!) von FPÖ-Landesrat Manfred Haimbuchner an die römisch-katholische Kirche. Sie soll – so Haimbuchner – die christliche Kultur verraten haben. Und die FPÖ ist daher zur eigentlichen Hüterin christlicher Kultur geworden. Zu einem Bollwerk gegen alles, was nicht-christlich ist. Es überrascht demnach nicht, dass Haimbuchner immer wieder die Pflege christlicher Feste als Instrument der Ab- und Ausgrenzung fordert. Wie sehr er dabei aber das eigentlich Christliche verkennt, ist offensichtlich. Denn bei solchen Festen wie Martin, Nikolaus oder Weihnachten geht es nicht um idyllisches Brauchtum mit alpenländischem Flair. Vielmehr machen diese Feiern mit ihren zentralen Erzählungen vom „Mantelteilen“, vom „Einsatz gegen Hunger“ oder von der „Geburt im Elend“ Mut zur Menschlichkeit.
In diesem Sinn ist etwa das Martinsfest kein nostalgisches „Ritter-Spiel“ mit „Kerzerl-Umzug“. Vielmehr erinnert dieser Festtag an einen Mann, der sich solidarisch zeigt mit einem Bettler. Martin lässt die Not eines Menschen an sich heran, der durch alle Sicherungen gefallen ist. Und er scheut sogar nicht einmal davor zurück, Staatseigentum (nämlich den Heeres-Mantel) aufs Spiel zu setzen, um dem Bettler die vorenthaltene „Mindestsicherung“ im Ansatz zu kompensieren. Ob der Bettler ein Christ, ein Anders-Gläubiger oder ein Heide war, spielt übrigens keine Rolle. Wenn die Kirche diese Solidarität mit den Schwächsten, mit Menschen auf der Flucht oder an den Rändern der Gesellschaft vergisst, dann würde sie tatsächlich die christliche Kultur der Menschlichkeit verraten, ja mehr noch: Christus selbst, der sich auf eine Stufe mit den Armen, Obdachlosen, Flüchtenden und Gemobbten stellt. Ob das Haimbuchner und die Seinen verstanden haben?
Dr. theol. Stefan Schlager, Pichl bei Wels in Linzer Kirchenzeitung, Nr. 19, 12.5.2016

Maiandachten

2016-05-11 14:39 von Pfarrer

Herzliche Einladung zur Mitfeier der Maiandachten.

Basilika
Mo. – Fr. um 19:30 Uhr, Sonntag um 15:00 Uhr
Dienstag und Donnerstag mitgestaltet vom Kirchenchor,
Predigten: P. Janusz Turek, Novizenmeister

Unser Pfeifensalettl ist auch heuer wieder für Sie geöffnet.
Jeden Dienstag und Donnerstag im Mai laden wir Sie zum
gemütlichen Beisammensein ab 18:30 Uhr ein. Zu Christi Himmelfahrt und Fronleichnam ist geschlossen!

Maiandacht in Geidenberg

Auswärtige Maiandachten 2016
Mo 23.5. 18:00 Wankham, Spielplatz
Fr. 20. 5. 15.00 Moa Alm (siehe Folder: MAIANDACHT-Moa Alm ) Wegen Schlechtwetter abgesagt!
Mi 25.5. 19:00 Sonnleiten – Taferl
Di 31.5. 19:00 FF-Puchheim/Hubertuskapelle, (bei Schlechtwetter Feuerwehrdepot)


Lesenacht der Jungschar

2016-04-11 10:02 von jungschar

Endlich war es wieder soweit – die legendäre Lesenacht der Jungschar fand am 9. April statt. Nachdem 29 Kinder ihren Schlafplatz im MaxHaus gerichtet hatten, starteten wir mit einer Schatzsuche in den Abend.  Es musste ein verschollenes Buch gefunden werden. Nach verzwickten Rätseln und verwirrenden Hinweisen konnten alle Gruppen das Buch schließlich in der Klosterbibliothek sicherstellen.  Nachdem wir uns mit einer Jause gestärkt hatten, gab es verschiedene Stationen zum Thema Bücher und Lesen, bei denen wir unsere Kreativität ausleben konnten. Abgerundet wurde die Nacht mit einer Disco – danach fielen (fast alle) Kinder in ihre Schlafsäcke.

Nach einer (eindeutig) viel zu kurzen Nacht starteten wir mit Morgensport in den Sonntag. Durch die frische Luft etwas munterer, stürzten wir uns in die Vorbereitungen für unser Pfarrcafe. Brote wurden belegt, das Kuchenbuffet aufgebaut, die Tische gedeckt, Obst geschnitten und Kaffee gekocht. Viele Kirchenbesucher erfreuten sich an unserem tollen Angebot!

Vielen Dank an die (Kuchen-) Spenden, an die Kinder für ihren Eifer und an die Jungscharleiter für ihren unermüdlichen Einsatz!!

Gemütliche Helferjause

2016-04-11 09:15 von Johannes Bretbacher

Zu einem gemütlichen Beisammensein lud die Pfarre Maria Puchheim alle ehrenamtlichen Helfer am Freitag den 8. April 2016 ins Maximilianhaus. Ca. 90 Gruppierungen und Aufgabenfelder wurden zusammen getragen, in denen engagierte Menschen die Pfarre mit Ihrer Arbeit und Ihrem Einsatz unterstützen.

 

 

 

 

Diese ca. 200 Eingeladenen sind die Quelle, die die Gemeinschaft der Pfarre Maria Puchheim lebendig macht. Dafür sollte Dank gesagt werden, aber auch für einen gemütlichen Plausch und das leibliche Wohl sollte Platz sein.

 

 

 

 

Herr Pfarrer drückte diesen Dank an alle Anwesenden aber auch an Alle, die nicht teilnehmen konnten aus. Ein Dank, der die bisherige Treue und auch die Bitte für die Zukunft umfasste.

Ostern – Jesus ist auferstanden: Halleluja

2016-03-27 07:24 von Pfarrer

Ein frohes und gesegnetes Osterfest wünscht die Pfarre Maria Puchheim.

Karsamstag – Tag der Grabesruhe des Herrn

2016-03-26 07:41 von Pfarrer

Am Karsamstag ist im Sinne des Trauerfastens keine Eucharistiefeier. Die Feier der Osternacht – in Puchheim am Ostersonntag um 5.00 früh – ist der Höhepunkt der liturgischen Feiern. Die Gottesdienste am Gründonnerstag, Karfreitag und Osternacht sind eine große Feier (“triduum paschale”).  Das hl. Grab in der Georgskirche lädt ein zum stillen Gebet.

“Gott lege deinen Segen in die Stille dieses Tages.
Segne das Schweigen und Beten
der Christen in aller Welt.

Segne  unser Fasten und unsere Umkehr
und führe uns zur österlichen Freude.”

(aus Te deum, März 2016) 

Karfreitag – Kreuzweg der Firmkandidaten

2016-03-25 16:19 von Pfarrer

Unser FirmkandidatInnen haben am Karfreitag um 15.00 Uhr zur Todesstunde des Herrn wieder den Kreuzweg gestaltet. Sie können hier die Stationen meditieren.

1. Station: Jesus wird zum Tod verurteilt

2. Station: Jesus nimmt das Kreuz auf seine Schultern

3. Station: Jesus fällt zum 1. Mal unter dem Kreuz

4. Station: Jesus begegnet seiner Mutter

5. Station: Simon von Zyrene hilft Jesus das Kreuz tragen

6. Station: Veronika reicht Jesus das Schweißtuch

7. Station: Jesus fällt zum 2. Mal unter dem Kreuz

8. Station: Jesus begegnet den weinenden Frauen

9. Station: Jeus fällt zum 3. Mal unter dem Kreuz

10. Station: Jesus wird seiner Kleider beraubt

11. Station: Jesus wird an das Kreuz genagelt

12. Station: Jesus stirbt am Kreuz

13. Station: Jesus wir vom Kreuz abgenommen und in den Schoß seiner Mutter gelegt

14. Station: Der heilige Leichnam Jesu wird in das Grab gelegt

Gebet:
Herr Jesus Christus, Sieger über Sünde und Tod, du hast uns auf dem Kreuzweg durch die Geheimnisse deines Leidens und deiner Auferstehung gestärkt und aufgerichtet. Begleite uns alle Tage auf unserem Lebensweg und führe uns an der Ziel aller Pilgerschaft. Der du mit Gott, dem Vater, in der Einheit des Heiligen Geistes lebst und herrscht in alle Ewigkeit. Amen.
(Aus dem Gotteslob 683.6)